Zur Fashionweek dürfen natürlich die High Heels/Wedges/Peeptoes nicht fehlen. Aber nach der Show ist vor der Show und deshalb heißt die Devise: Füße schonen für das nächste Event und die nächsten paar Schuhe. Die H&M Ballerinas waren immer in der Tasche mit dabei und taten ihren guten Dienst!
Trotz allem sind die Füße nach 3 Tagen ziemlich lädiert und müssen sich am Wochenende in Sandalen und am Meer (ja, am Meer! Morgen geht's an die Ostsee.) vom Stress erholen.
Die Show des noch recht jungen Labels aus Deutschland begeisterte mich sehr. Tragbare Mode liebe ich ja sowieso! Zum zweiten Mal zeigte die (auch noch recht junge) Designerin Christina Arend ihre Mode auf der Berliner Fashionweek. Viele Nudetöne, leichte Stoffe. Besonders gefielen mir die Rückenausschnitte der engen Tops.
Was den Style der Models angeht: Ich glaube zu ahnen, dass das seitliche Tragen der Haare zum Trend wird. Die lustigen Hörnchen auf den Köpfen gab's übrigens auch nochmal als Goodie zum Mitnehmen - zwar nur für die ersten beiden Reihen, aber wer schlau war, hat sich zum Schluss 'nen Beutel von einem unbesetzten Platz gemopst.
Hier auch noch das offizielle Video zur Show, für alle Daheimgebliebenen.
Einen sehr guten Fashionweek-Bericht, der über Promi-Sichtungen hinaus geht, lieferte gestern die Abendschau im rbb. Mit Bildern und Interviews von der Premium, der dienstältesten Fach- und Modemesse in Berlin. Leider war ich nicht da, weil doch die Bread&Butter zu sehr frohlockte.
Nächste Saison muss es aber definitiv auch die Premium sein, denn, so sagt es jedenfalls eine Dame im Beitrag, Bread&Butter ist schön und gut, aber auf der Premium werden die Geschäfte gemacht! Und irgendwie habe ich das Gefühl, das schon allein im Video die Premium viel gemütlicher, stylisher, irgendwie entspannter wirkt als die BBB.
Patrick Mohr ist mal einer, der experimentiert. Die meisten Shows im Zelt der MBFW sind schon sehr brav. Ein, zwei Nippelblitzer und Quetschbusen. Das wars auch schon. Im Gegensatz zur letzten Show sind Teile der diesjährigen Patrick Mohr Kollektion allerdings tragbar. Aufsehen erregen wollte er dennoch: Mit Glatze, Bart und Magermodel. Schade, dass ich nicht dabei war.
...und alle sind still. Die Musik geht an. Die Show geht los. Das Wummern im Bauch hält gerade mal 15 Minuten an. Dann hat der Spuk schon ein Ende. Gestern begann die Mercedes-Benz Fashionweek Berlin und ich sah meine ersten Fashionshows überhaupt. Zuerst Marcel Ostertag, der die Fashionweek fulminant mit dem Leitsatz "I love to hate you" eröffnete. Dann am Nachmittag die Show von Dimitri.
Man kann es kaum glauben: Mode anzusehen ist anstrengend. Man muss vor dem Zelt anstehen, im Zelt anstehen, Plätze ergattern, Promi-Raten machen, 10-20 Minuten konzentriert ins Licht sehen, sich langsam mit den anderen 400 Menschen rausschieben und dann irgendwann später geht das Ganze wieder von vorne los. So oft, wie man seinen Namen auf den Gästelisten findet.
Da blättert man mal ganz selbstvergessen durch vergangene Blogeinträge, landet beim Allerersten und merkt: Ha, meinen Blog gibts ja nun schon seit 1 Jahr, 1 Monat und 15 Tagen. Ich freue mich über Glückwunschschreiben jeglicher Art!
Und weil es so schön ist und ich noch besser werden will, noch schönere Fotos machen will und noch öfter Grund haben will, etwas schönes mit euch zu teilen, habe ich mir zur Feier des Tages eine schicke Spiegelreflex (Pentax K-x) zugelegt. Mein neues Baby und Spielzeug:
Damals war die Hitze noch unerträglich. Unglücklicherweise ohne Fächer oder Ventilator bewaffnet fuhren wir letzten Donnerstag zur Eröffnung der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst am Oranienplatz: Zuerst getrennte Geschlechterpolitik am Einlass, dann neben nackten Männern in Glaskästen, Mädchen mit Rüschenkleidern und Sonnenbrillen auch ganz klassische Fotografien und viele, fast dokumentarische Filme, die zeigten, "was draußen wartet" (Motto der diesjährigen, 6. Berlin Biennale). Noch bis zum 8.8. an sechs verschiedenen Orten in Berlin zu sehen.
...eben mal eingerichtet. An Tagen wie heute schätzt man einen Nordbalkon. Und jetzt wird Musik gesammelt für heute Abend: Drifter-Launch-Party im Dr. Pong - meine DJ-Premiere. Kommt alle!
Kaum klettert das Thermometer mal knapp über 20 Grad und schon ziehen sich alle aus. Bei meinem mittäglichen Straßen-Intermezzo begegneten mir kurze Röcke, Shorts und Flip-Flops. Wahrscheinlich hatten alle eine solche Sehnsucht nach Sommer, dass sie sich schon seit Tagen das passende Outfit für den Tag aller Tage zusammengesucht haben um es schließlich heute mit Stolz und in guter Gesellschaft mit anderen Sommerfreunden tragen zu können. Es könnte aber auch jugendlicher Übermut und Spontaneität gewesen sein, der die jungen Leute in Friedrichshain zu gewagter Kurzkleidung verführt hat.
Aber ich konnte ja auch nicht anders und pustete den Staub von meinen 2-Monate jungen, gerade 2 Mal (im April oder so?) getragenen, schicken, grünen Peeptoes an. Was für eine Wonne. Und jetzt wieder drinnen gönne ich mir eine selbst gemachte Zitronenlimo - der Sommer geht gut los!
Nach 4 Tagen Usedom bin ich etwas verfroren aber auch erholt nach Berlin zurückgekehrt. Trotz 9°C Wassertemperatur traute ich mich in die baltischen Fluten - ich bin Stolz auf mich!